Fünftklässler sammeln Spenden für Straßentiere in Afyon

Die Gruppe engagierter Fünftklässler des Philosophiekurses am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium hat mit ihrer kreativen und herzlichen Initiative bewiesen, dass auch junge Menschen Großes bewirken können. Mit einem selbstorganisierten Spendenprojekt sammelten sie die beeindruckende Summe von 350€, um eine Tierschützerin in Afyon (Türkei) zu unterstützen, die sich schon seit 20 Jahren für die Straßentiere stark macht. Mit ihrer Aktion setzten die Schülerinnen und Schüler ein inspirierendes Zeichen für Mitgefühl und Solidarität.

Ein Herz für Tiere in Not

Die Idee zu dem Projekt entstand im Rahmen des Philosophieunterrichts, bei dem Tierethik im Mittelpunkt stand. Während einer Klassenbesprechung wurde den Schülern von den schwierigen Lebensbedingungen berichtet, denen viele Hunde und Katzen auf den Straßen der Türkei – bzw. hier speziell in Afyon – ausgesetzt sind. Diese Tiere leiden oft unter Hunger, Krankheiten und fehlender Versorgung. Und sie hörten auch von Dilek, einer tierlieben Frau aus Afyon, die seit Jahren versucht dem Elend entgegenzuwirken.

Angespornt von dem Wunsch zu helfen und dem Vorbild, das diese tierliebe Frau ihnen gab, beschlossen die Fünftklässler, aktiv zu werden. Gemeinsam entwickelten sie den Plan, durch eine Spendenaktion am Tag der offenen Tür des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums und in den großen Pausen Geld für sie zu sammeln.

Ein Highlight der Kampagne war natürlich das Öffnen der Spendendosen und das Auszählen der Spenden, worauf das Geld gemeinsam per PayPal an Bambi-Rettung überwiesen wurde.

Schon eine Woche später erhielten die Schülerinnen und Schüler Videos aus Afyon, auf denen zum einen die Berge mit Futtersäcken, aber auch das Füttern der hungrigen Straßentiere mit ihrem Futter zu sehen waren. Die Kinder hätten stolzer nicht sein können.

Ein Vorbild für die Gesellschaft

Das Engagement der Fünftklässler zeigt, wie wichtig es ist, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein schon in jungen Jahren zu fördern. Ihre Initiative inspiriert nicht nur ihre Mitschüler, sondern auch Erwachsene, sich für eine bessere Welt einzusetzen.

Mit ihrer erfolgreichen Kampagne haben die Kinder nicht nur Straßentieren geholfen, sondern auch bewiesen, dass es keine Altersgrenze für positive Veränderungen gibt. Ihr Beispiel zeigt: Jeder kann einen Unterschied machen – man muss nur den Mut haben, den ersten Schritt zu gehen.